Bin gestern über diesen Text gestolpert. Am Anfang mutet er etwas theoretisch an um dann jedoch sehr intensiv zu werden.
Hier ein kleiner Auszug:
“Wissen ist kein neutraler und zeitfester Bestand des Wissenswerten, den man vermehren, speichern und in aller Unschuld zu besten Verwendung zur Verfügung stellen kann. Sondern mit Wissen sind immer schon Einschätzungen aktueller Zustände im Hinblick auf ihren Wissensbedarf verbunden, die von anderen geteilt werden können, aber auch nicht geteilt werden müssen.
Das Wissen hat nicht nur eine Sachdimension, das heißt es ist nicht nur ein Wissen über etwas. Sondern es hat auch eine Sozialdimension, das heißt es ist ein Wissen der einen über ein Wissen und Nichtwissen der anderen. Und es hat eine Zeitdimension, das heißt es ist ein Wissen über den notwendigen Korrekturbedarf von Wissen.”
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