Heute bin ich zum ersten Mal Ken Blanchard begegnet. In Literaturform und zwar über sein Buch “Know can do!”. Das Buch war in einem Tag verschlungen. Und ich lese es gleich noch ein Mal!
Wenn ihr mich fragt, dann antworte ich: ja, ich bin auf dem Selbst-Wissensmanagement Trip! :) So bin ich auch letzte Woche auf das aktuelle Buch (1. Oktober 2007 erschienen) von Ken Blanchard “Know Can Do!” gestoßen. Ein fantastisches Buch!
Im Wesentlichen handelt es sich im Buch um die Kluft zwischen dem Wissen, der Wissensaneignung und der Nutzung bzw. Umsetzung des Erlernten. Ken Blanchard stellt frustriert fest, daß die meisten seiner Kursteilnehmer (Top-Manager) zwar an verschiedensten Training und Couchings teilnehmen, danach aber das vermittelte Wissen niemals (!) oder nur sehr selten anwenden. Somit sieht er die größte Aufgabe des “Selbst-Wissensmanagements” in der Schließung dieser Lücke zwischen dem “Wissen und Tun”. Dabei werden 3 Ursachen identifiziert, gegen die es anzukämpfen gilt:
… die Kampfmittel in Stichwörtern:
1. “repetition!, repetition! repetition!”;
2. positive thinking, open minded attitude;
3. follow-up plan with structure, support and accountability;
Ken Blanchard’s Schreibsstil erinnert mich sehr an die altgriechischen Werke z.B. von Sokrates oder Platon. Die Inhalte werden in einem Dialog zwischen dem Mentor (Wissensträger) und dem “Lehrling” (Wissensrezipient) vermittelt. Dabei begibt sich der “Lehrling” auf Reisen bzw. besucht weitere Menschen, die ihm berichten. Das macht die Wissensvermittlung sehr lebhaft und unterhaltsam.
Eine einfache und sehr wertvolle Lektüre für die Wissensmanager!
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